Freiwillige Feuerwehr Lipp - Millendorf
1901-2001

Grußworte zum Jubiläum:

Klaus Lennartz, MdB

Michael Eschweiler, Pfarrer

Willy Harren, Bürgermeister

Bärbel Iserhardt, Ortsvorsteherin

Ludwig Bodden, Kreisbrandmeister

Josef Mocken, Stadtbrandmeister

Hubert Hochhausen, Jugendwart

Reinhard Schramm, Löschzugführer

 

Grußwort des Vorsitzenden der Erftkreis-SPD und Bundestagsabgeordneter Klaus Lennartz

 

Zum 100. Mal jährt sich die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Lipp-Millendorf aus Bedburg.

Das sind über Generationen hinweg hundert Jahre aufopferungsvolle und ehrenamtliche Tätigkeiten zum Wohle und Schutz der Bevölkerung im Erftkreis. Dabei darf nicht vergessen werden, dass die damit verbundene Einsatzbereitschaft nicht selten mit großen Gefahren für die Einsatzkräfte des Löschzuges Lipp-Millendorf verbunden sind. Dafür gebührt Ihnen großer Dank und tiefe Anerkennung.

Im Wandel der Zeit hat sich die Freiwillige Feuerwehr Lipp-Millendorf einem Hightech-Dienstleistungsbetrieb entwickelt. Die einst von einer Pferdestärke gezogenen "Feuerspritzen" sind mittlerweile von hochtechnisierten Löschfahrzeugen abgelöst worden. Die Einsatzkräfte des Löschzuges von Lipp-Millendorf haben sich den Anforderungen der neuen Techniken erfolgreich gestellt.

Nicht vergessen werden darf, dass die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr Lipp-Millendorf mit vielen Entbehrungen für Familie und Freizeit verbunden ist. Daher kann die geleistete ehrenamtliche Tätigkeit gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sie stellt einen wichtigen und unentbehrlichen Pfeiler für unsere Gesellschaft dar. Gerade deswegen gilt mein Dank den freiwilligen Kräften und besonders ihren Familien, die mit viel Verständnis die zeitintensive Arbeit begleiten.

Einen gelungenen Höhepunkt stellt das alljährliche und schon traditionelle "Tennenfest" für zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus dem Erftkreis dar. Mit bewunderungswürdigem Engagement und großer Begeisterung sorgt die Freiwillige Feuerwehr Lipp-Millendorf für kurzweilige Unterhaltung und Spaß an der Freud´ bei Jung und Alt.

Klaus Lennartz, MdB

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Grußwort von Pfarrer Michael Eschweiler:

Liebe Feuerwehrleute in Lipp-Millendorf, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

100 Jahre Feuerwehr - ein stolzes Jubiläum und ein Grund, zu danken und zu feiern. Denn durch Zeit und Geschichte haben sich Menschen in unserem Ort ehrenamtlich engagiert im Dienst der Lebenshilfe. Feuerwehrleute sind Menschen, die ihre Zeit und Energie bis zum selbstlosen Einsatz ihres Lebens für andere einbringen. Feuerwehrleute sind Menschen, die für andere da sind. Hinzu kommt gerade in Lipp-Millendorf das anerkannt gute Verhältnis zwischen der Feuerwehr und der Kirchengemeinde. Selbst als Neuling in diesem Stadtteil kann ich dies bestätigen und dankbar feststellen. Die Feuerwehr in Lipp-Millendorf ist fester Bestandteil eines lebendigen Ortslebens.

Wenn wir also in diesem Jahr das 100-jährige Bestehen der Feuerwehr in Lipp-Millendorf feiern, dann gilt es im Glückwunsch zuallererst Dank zu sagen den Feuerwehrleuten. Und das möchte ich auch tun, indem wir das Motto einer Feuerwehr wieder einmal zum Besten geben: "Wir kommen, wenn es brennt. Kommen Sie, wenn wir feiern!." Das 100-jährige Jubiläum ist ein guter Anlass, in der Teilnahme der Festfeiern unseren Feuerwehrleuten Auge in Auge Dank zu sagen. Gleichzeitig richtet sich unser Blick auf die gesellschaftliche Notwendigkeit des ehrenamtlichen Tuns. Denn vieles, was geschieht, ist unbezahlbar. Gerade in einer Welt, die zunehmend vom materialistischen und kapitalistischen Gedankengut und Streben geprägt ist, wirkt ehrenamtliches Tun exotisch an. Es gibt sich noch, die Idealisten. Und die Feuerwehrleute gehören dazu. Dieses 100-jährige Bestehen der Feuerwehr in Lipp-Millendorf ist also für uns alle eine Anfrage, welchen Beitrag wir selbst auch zum Ehrenamt in unserem Ort, in unserer Stadt, in unseren Kirchengemeinden und in unserer Gesellschaft leisten können und auch wollen.

Wie hat auch schon Erich Kästner gesagt: "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!" Herzlich gratuliere ich Ihnen, sehr geehrter Herr Schramm und Ihren Feuerwehrleuten zum Jubiläum, wünsche Ihnen und uns eine schöne Festfeier und freue mich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

In herzlicher Verbundenheit

Ihr

Michael Eschweiler, Pfarrer

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Grußwort des Bürgermeisters der Stadt Bedburg Willy Harren:

Liebe Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr des Löschzuges Lipp-Millendorf, sehr geehrte Damen und Herren!

Vom 25. bis 27. Mai 2001 feiert der Löschzug Lipp-Millendorf sein 100-jähriges Bestehen.

Es ist mir eine besondere Ehre, zu diesem seltenen Fest die herzlichen Glückwünsche des Rates und der Verwaltung zu übermitteln.

Der Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr ist ein Dienst am Menschen, ein Dienst am Nächsten. Dieses Engagement ist wahrlich nur schwer in Geld aufzuwiegen. Den Einsatz der Aktiven kann man nicht hoch genug honorieren. Sie engagieren sich für etwas, was gerade heutzutage in unserer Gesellschaft nicht mehr selbstverständlich ist. Sie leisten uneigennützige Hilfe. Der Löschzug Lipp-Millendorf tut dies nunmehr bereits seit einem Jahrhundert.

Stets ist der Löschzug Lipp-Millendorf zur Stelle, wenn Hilfe gebraucht wird, sei es bei Löscheinsätzen, bei der Bergung von Schwerverletzten bei Verkehrsunfällen oder bei der Beseitigung von Schäden bei Umweltkatastrophen. Sehr vielen Menschen haben Sie bereits geholfen. Millionenschäden haben Sie verhindert und Hunderte Gefahren abgewendet.

Dafür möchte ich allen Mitgliedern des Löschzuges Lipp-Millendorf ein herzliches Wort des Dankes sagen, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft, damit auch weiterhin wichtige Funktionen in unserer Stadt zum Wohle der Bürger wahrgenommen werden können.

Den Feierlichkeiten anlässlich des 100-jährigen Jubiläums wünsche ich eine gute Resonanz und einen erfolgreichen frohen Verlauf.

Willy Harren, Bürgermeister

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Grußwort der Ortsvorsteherin Bärbel Iserhardt

Liebe Mitglieder des Löschzuges Lipp-Millendorf,

in diesem Jahr können Sie auf 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Lipp-Millendorf zurückblicken. zu diesem Jubiläum gratuliere ich herzlich.

Im Jahre 1901 fanden sich einige Männer zusammen und gründeten dei Freiwillige Feuerwehr Lipp-Millendorf, damit kann Ihr Löschzug auf die längste Tradition im Bereich der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bedburg zurückschauen.

Es war und ist für Sie als Feuerwehrleute immer eine Verpflichtung, den Bürgerinnen und Bürgern bei Gefahr zur Seite zu stehen und zu helfen; auch unter Einsatz von Leib und Leben. Diese freiwillige Verpflichtung ist nicht als selbstverständlich anzusehen, sondern sie zeugt von Verantwortung gegenüber Mitbürgern und Gemeinwohl. Durch diesen freiwilligen Dienst verzichten Sie auf Freizeit. Sie nehmen an Aus- und Fortbildungen teil, bilden die seit drei Jahren bestehende Jugendfeuerwehr des Löschzuges Lipp-Millendorf aus und sind jederzeit einsatzbereit.

Für diese Einsatzbereitschaft zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger möchte ich mich bei Ihnen bedanken.

Ich wünsche Ihnen einen guten Verlauf der Jubiläumsfeierlichkeiten vom 25. - 27. Mai 2001 und hoffe auf eine große Beteiligung der Menschen, für die Sie immer da sind.

 

Bärbel Iserhardt, Ortsvorsteherin

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Grußwort des Kreisbrandmeisters und Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Ludwig Bodden

Das Jahr 1900 bot sich offenbar an, organisierte Feuerwehren im ganzen Lande zu gründen.

Im Jahr 2000 hatten wir fast 20 Jubiläen der Feuerwehren im Erftkreis. Kurze Zeit später gründete man bei Ihnen eine Löschgruppe, zu Ihrem Jubiläum gratuliere ich Ihnen herzlich im Namen des Kreisfeuerwehrverbandes und aller Feuerwehrangehörigen im Erftkreis.

Die Gründungen beweisen eindeutig, dass man die Notwendigkeit ausgebildeter Feuerwehren erkannt hatte. Heute sind die Verhältnisse des Feuerschutzes gesetzlich geregelt und unterliegen allgemein anerkannter Regeln der Technik. die Städte und Gemeinden. Die Städte und Gemeinden sind verpflichtet den Feuerschutz sicherzustellen. Es ist nicht so, dass die Freiwilligen Feuerwehren freiwillige Einrichtungen der Gemeinden sind, sondern sie sind den örtlichen Verhältnissen entsprechend auszubilden und auszurüsten.

Dabei ist beachtenswert, dass die Anforderungen an Hilfsfristen, Ausstattung und Ausbildung ständig steigen. dies ist natürlich mit immensen Kosten im Bereich der persönlichen und sachlichen Ausrüstung verbunden; jedoch rechnet sich der Rückgriff auf Bürgerinnen und Bürger, die bereit sind den ehrenamtlichen Dienst in der Feuerwehr zu verrichten, heute mehr denn je, denn mit der Finanzierung des Feuerschutzes werden die Städte und Gemeinden oftmals allein gelassen. Nicht nur die Einnahmen aus der Feuerschutzsteuer werden geringer, das Land NRW finanziert aus diesen Steueraufkommen auch noch feuerwehrfremde Einrichtungen und bedient sich reichlich selbst aus diesem Aufkommen. Um auch in Zukunft junge Menschen für den dienst in den Feuerwehren zu interessieren, muss Interesse geweckt werden. Das geht nur über möglichst optimale Bedingungen, das Interesse der Jugend an Heimcomputern und die bestens ausgerüsteten Freizeiteinrichtungen ist groß; diesem Vergleich gilt es standzuhalten.

Die Aktiven und die Jugendlichen in den Feuerwehren sind bereit ihren persönlichen Beitrag zum Wohle aller Mitbürger zu erbringen. die Voraussetzungen dies zu erhalten, müssen unsere Städte leisten. Ich bin sehr sicher, dass dies auch zukünftig gelingen wird, denn die schweren Vorfälle der letzten Monate zeigen in aller Deutlichkeit, dass Gefahrenlagen tagtäglich entstehen und die Folgen ganz gewiss nicht geringer einzuschätzen sind als vor 100 Jahren, ganz im Gegenteil. Es gibt allerdings moderne technische Möglichkeiten den Gefahren entgegenzutreten - nutzen wir sie!

Ludwig Bodden, Kreisbrandmeister und Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes

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Grußwort des Stadtbrandmeisters Josef Mocken

Die Einheit Lipp-Millendorf der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bedburg feiert in diesen Tagen ihr 100jähriges Bestehen.

Doch bei dieser Feier sollte man nicht außer acht lassen, dass es ja nur deshalb zu dieser Jubiläumsfeier gekommen ist, weil es immer wieder Bürger im Stadtteil Lipp-Millendorf gab, die bereit waren das Ehrenamt "Feuerwehrmann" mit ganzem Herzen zu übernehmen.

In der Vergangenheit hat die Feuerwehr die ihr zugesprochene Aufgabe mit Bravour erfüllt, Ist die Zukunft in gleicher Analogie zu sehen wie die Vergangenheit oder müssen wir uns nicht intensiv Gedanken über den Fortbestand der Freiwilligen Feuerwehr machen?

Unsere Gesellschaft hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich verändert, haben wir uns im Feuerwehrbereich in gleicher Weise diesen Veränderungen angepasst? Das Anforderungsprofil der Feuerwehr von vor 20 Jahren ist mit dem Anforderungsprofil von heute nicht mehr vergleichbar. Meines Erachtens haben wir hier noch einen erheblichen Nachholbedarf.

Hier sind sicherlich alle gefordert. Verwaltung, Politik, und auch die Feuerwehr selber. Man muss die Jugendlichen für den Feuerwehrdienst begeistern, d.h. die Organisation muss stimmen, die Ausrüstung muss dem Stand der Technik entsprechen und auch die Gerätehäuser müssen dem Raumbedarf einer zukunftsorientierten Feuerwehr genügen.

Um Jugendliche für den ehrenamtlichen strapaziösen Feuerwehrdienst zu begeistern, reicht der altbekannte Standart nicht mehr aus, hier muss etwas mehr angeboten werden.

Ich wünsche allen Veranstaltungen in diesen Tagen ein gutes Gelingen. Möge jeder für sein weiteres Wirken in den Feuerwehren im Rahmen der Begegnungen die nötigen Impulse mit nach Hause nehmen.

Josef Mocken, Stadtbrandmeister

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Grußwort des Jugendwartes der Freiwilligen Feuerwehr Lipp-Millendorf Hubert Hochhausen

In diesen Tagen feiert der Löschzug Lipp-Millendorf sein 100-jähriges Bestehen.

Daher freut es mich als Jugendwart, dass die ersten Kameraden der Jugendfeuerwehr heute in die aktive Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr Lipp-Millendorf übertreten. diese Kameraden haben gerade ihren Grundlehrgang erfolgreich absolviert und stehen nun auch im Einsatz mit in der ersten Reihe.

Die Nachwuchsarbeit sollte in jedem Verein eine primäre Aufgabe sein, um seinen Fortbestand zu gewährleisten. Ganz besonders bei der Feuerwehr, wo dem Nächsten zur Wehr zu sein eine besondere Bedeutung hat.

Stellvertretend für die Jugendfeuerwehr wünsche ich allen ein paar schöne und gesellige Stunden.

Hubert Hochhausen, Jugendwart

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Grußwort des Löschzugführers der Freiwilligen Feuerwehr Lipp-Millendorf Reinhard Schramm

100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Lipp-Millendorf, ein Grund dankbar und stolz zu sein.

1901 gründeten verantwortungsbewusste Männer von Lipp-Millendorf unter dem Motto "Gott zu Ehr`, dem Nächsten zur Wehr" die Freiwillige Feuerwehr Lipp-Millendorf.

Ursprünglich zum Schutze der Bürger bei Brandgefahren entstanden, wandelten und erweiterten sich die Aufgaben der Feuerwehren in den letzten Jahren grundlegend. Die historische Aufgabe Brandbekämpfung tritt immer mehr in den Hintergrund, auch wenn der Einsatz bei spektakulären Brandereignissen für die breite Öffentlichkeit immer noch das beherrschende Bild von "Ihrer Feuerwehr" ist.

Rückblickend gebührt den Gründern und den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Lipp-Millendorf für die freiwillig eingegangene Verpflichtung, uneigennützig zum Wohl der Allgemeinheit Hilfe zu leisten, unser Dank.

Um den Anforderungen der heutigen, schnelllebigen Zeit gerecht zu werden, ist es wichtig, dass die Feuerwehr in der Ausrüstung, der Ausbildung und dem Gerät unserer modernen Welt schritt halten muss.

Wir, die Feuerwehr, nehmen diese Herausforderung gerne an.

Reinhard Schramm, Löschzugführer

 

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